SM Geschichten

Fantasien und Geschichten rund um BDSM
 
 

Nach langem und heftigem „Schriftverkehr „ zwischen Ihnen, nahm der Tag eines ersten Treffens so langsam Gestalt an.

Er musste unwillkürlich schmunzeln, als er das Wort Schriftverkehr las, denn ihre Schreiben waren schon heftig und die Erregung und Geilheit tropfte manchmal schon beinahe vom Monitor beim Lesen.

Sie schrieb ihm ganz offen dass sie bereits sich beim Lesen und Schreiben der Mails sich befriedigt, so stark nahmen sie seine Worte, aber auch ihre eigenen Fantasie gefangen.

Er schreibe dies zwar nicht so explizit doch auch sein Schanz war an manchen Tagen bereits Mittags trocken …….

Die Fantasien loderten wie ein Johannisfeuer an Sonnwend.

Noch blieben es nur Fantasien und waren weit von der Realisierung entfernt.

Viele Dinge, so dachte er, klingen zwar schön aber machbar sind sie nicht.

Ihre Träume von einem abartigen Sklavenmädchen das sie für sich ganz allein hat Tag und Nacht oder seine Träume eben dieses Sklavenmädchen zu sein und Ihr völlig zu gehören.

Auch die ganze Welt des Schmerzes und der Agonie der Erniedrigung und Entmenschlichung, welche sie in Ihrer Fantasie entwarf, klangen zwar in seinen Ohren zuckersüß, wohlwissend, dass sie nicht realisiert werden ……

Sequenzen wie:

„Ich werde dich abficken lassen, bis du in eine andere Geisteswelt eintrittst vor Schmerz und Scham, nur um dich der Demütigung zu entziehen.“

Lasen sich für ihn, süßer wie alle Märchen aus 1001 Nacht.

Ob vor dem Hintergrund, dass es ein schöner Wichstraum bleiben würde oder vielleicht auch aus dem Wunsche heraus genauso seiner Herrin einmal zu gehören, darüber wollte er hier und jetzt nicht nachdenken zumindest nicht in alle Konsequenzen die so ein Dasein mit sich bringen würden.

Der Traum ist immer schön …….

Doch so langsam bemerkte er dass es ihr doch ernst wurde mit einem realen Treffen, und auch er selber sehnte sich einem treffen mit Ihr entgegen.

Nun es dauerte doch dann einige Zeit länger als gedacht, bis ein Termin und ein Ort gefunden war, der beiden passte.

Hier hätte er vielleicht schon misstrauisch werden können, denn die Ortswahl gestaltet sich von ihrer Seite etwas langwierig und umständlich, recherchierte er doch einige SM Mieträume im Vorfeld, doch bei jedem Vorschlag hatte sie einen relativ logischen Einwand warum es der nicht ist…

Einmal was die Erreichbarkeit, dann wieder die Lage oder die Ausstattung, es gab immer einen vernünftigen (so erschien es ihm ) Einwand dagegen.

Endlich war eine geeignete Location gefunden und das Treffen nahm doch nun konkret Gestalt an.

Ihm wurde irgendwie schon mulmig wenn er an den ganzen Mailwechsel dachte und hoffte tief in sich, dass die Erwartungshaltung bei Ihr nicht inzwischen in unerreichbare Höhen gestiegen ist.

Sicherlich hatte er ein gerüttelt Maß an Masochismus in sich doch der Wundersklave oder der Extremmaso war er nun auch nicht.

Außerdem war ihm bewusst, dass wenn die Herrin es darauf anlegt sie es immer schafft ihn ich innerhalb von Minuten von einem Menschen zu einem Bündel zuckenden Fleisch zu transformieren.

Aber er baute, dass sie dies sicher nicht tun würde denn dann hätte sie ja nichts mehr davon und außerdem wäre dies ja auch für sie gefährlich, denn wenn die Verletzungen gravierend wären, dann würde sich auch ohne Anzeige die Staatsanwaltschaft alleine darum kümmern

Mit bangen Gedanken und doch erregt fuhr er zu dem Treffpunkt, sie hatte ihm vorher schon geschrieben wie es ihn sehen wollte---

Er ging hinein, zog sich aus legte die Kleider auf den Stuhl, verband sich die Augen mit der Maske die bereit lag und fesselte sich selbst mit den hand- und Fussfesseln.

Als er die Fesseln schloss, schoss ihm der Gedanke durch den Kopf, dass er ihr nun auf Gedeih und Verderben ausgeliefert war, denn die Kette hatte er ja auch  in den Eisenring an der Wand eingeklinkt und wenn sie jetzt nicht kam musste er hier Verharren bis man ihn findet oder er verdurstet ist ---

Die Erregung auf das kommende jedoch verbannte diesen kurzen Gedanken schnell aus seinem Kopfe, denn er hörte auch, dass die Türe ging und jemand eintrat.

Sein Körper verspannte sich in Erwartung.

Er hörte Geräusche konnte sie jedoch nicht zuordnen und mit jedem Geräusch wuchs seine Spannung.

Er hörte wie eine Tasche oder Koffer auf den Boden gestellt wurde und auch das typische zirpen wenn ein Reißverschluss geöffnet wurde.

Weitere Laute, die darauf schließen ließen, dass sich jemand an oder auszog.

Mit jeder Sekunde verstärkte sich sein Anspannung uns seine Erwartungen wuchsen ins unermessliche.

Diese Situation steigerte sich in seinem Kopfe immer mehr und er spürte schon wie er so langsam immer mehr in die Zwischenwelt aus Hingabe, Geilheit und Verlangen abglitt.

Ein letzter Reißverschluss wurde zugezogen und  dann war es war still im Raum.

Er lauschte angespannt, doch kein Laut dran an sein Ohr, nur sein eigenes atmen hört er noch.

Die Spannung stieg, je länger es dauerte.

Dann ein Klacken eines Absatzes auf dem Boden, eine weiteres und wieder.. es kam näher an ihn heran von hinten.

Dann war wieder Stille.

Er konnte die Stille beinahe fassen!!

Als der daran dachte, dass er diesen Gedanken hatte, obwohl er gefesselt war huschte ihm ein Lächeln über das Gesicht.

………………………..